Um was geht es eigentlich genau, wenn wir reden?
Zunächst einmal sicherlich darum, andere Menschen zu informieren, sie in Kenntnis über etwas zu setzen. Unser Ziel ist dabei, dass unsere Zuhörer hinterher irgendwie schlauer sind, als vorher.
Das 1. Redeziel lautet also: Informieren (lat. "docere"
Und Informieren heisst, Gedanken, Sachverhalte und Fakten so zu ordnen, dass sie für den anderen plausibel, logisch und nachvollziehbar sind. Kurzum: Wir müssen die Dinge "in Formation" bringen.
Der Nachrichtensprecher will in-formieren. Auch ein Produktdatenblatt soll in-formieren. Information gibt sich klassischerweise neutral - per se bewegt sie nichts und soll das meist auch nicht.
Doch wenn wir das Wort ergreifen - sei es vor dem eigenen Team oder vor dem Kunden, wollen wir mehr als informieren, wir wollen den Gegenüber von etwas begeistern, ihn motivieren, etwas zu tun (.. oder etwas zu lassen), ihn überzeugen - kurzum: Wir wollen den Zuhörer bewegen!
Das 2. Redeziel lautet also: Bewegen (lat. "movere")
Doch was bewegt Menschen? Antwort: Menschen bewegen Menschen.
Also Sie, der da redet. Und zwar weniger durch das, was Sie sagen, sondern vor allem dadurch, wie Sie es sagen.
Die zwei wichtigsten Komponenten, um Menschen zu bewegen:
- Ihre Stimme (Tonfall, Betonung, Artikulation)
- Ihre Körpersprache (Mimik, Gestik, Haltung)
In vielen Untersuchungen (vgl. Prof. Mehrabian) wurde nachgewiesen, dass diese nonverbalen Faktoren einen weitaus höheren Einfluß auf die Wirksamkeit einer Rede oder Präsentation haben, als landläufig angenommen wird.
Und... die Stimmigkeit zwischen dem was wir sagen und dem wie wir es sagen hat massiven Einfluß darauf, ob wir unsere Redeziele erreichen oder nicht.
Nun fragen Sie sich bitte einmal selbst:
Wenn Sie eine Präsentation oder eine Rede vorbereiten, wieviel Zeit Ihrer Vorbereitung investieren Sie dann in das eigentliche "Wording", also das Zusammenstellen dessen, was Sie sagen möchten? (Information)
Und wie intensiv bereiten Sie vor, wie Sie es sagen werden?
Meiner Erfahrung nach verwenden die meisten Redner und Präsentatoren die meiste Zeit (über 90%) auf das WAS und wundern sich dann, wenn Sie bei Ihren Zuhörern nicht die Wirkung erreichen, die sie sich erhoffen.
Keine Frage: Das "Was" (=Inhalt) ist und bleibt wichtig, aber das "Wie" (Stimme, Körpersprache) bewegt.
- Möchten Sie in Zukunft noch mehr bewegen?
- Möchten Sie lernen, wie Sie mit Ihrer Stimme und Ihrer Körpersprache Ihre Worte wirkungsvoll unterstützen?
- Wollen Sie erfahren, welche starke Wirkung es haben kann, wenn Sie beide Redeziele (Informieren + Bewegen) zusammenschalten?
Dann lade ich Sie herzlich ein zu unserem neuen Rhetorik-Workshop:
Überzeugend wirken!
Rhetorik, Körpersprache und Stage Performance
vom 18. - 20. März 2005 in der Nähe von Heilbronn
zur Anmeldung