... lautet ein alter chinesischer Fluch. Das dem so ist, will wohl kaum jemand abstreiten:
Während vor 14 Tagen die Nokia-Nobelmarke "Vertu" im erlesenen Kreis der Münchner High Society ihre neuen Edeltelefone in Platin, Gold und Weissgold vorstellte, die weltweit nur in fünf sog. "Private Client Suites" zum Preis zwischen 6.000 und 24.000 Euro zu haben sind, präsentierte ein paar tausend Kilometer westwärts Prof. Nicolas Negroponte, der Gründer des legendären MediaLab am Massachussets Institute of Technology (MIT) seine real-existierende Vision: den 100-Dollar-Laptop.
"Jedes Problem auf dieser Welt lässt sich auf die eine oder andere Art durch Bildung lösen", sagte Negroponte bei der Eröffnung der Emerging Technology Conference des MIT und ... stellte zusammen mit seinem Kollegen Seymour Papert vor ein paar Tagen die Realisierung seiner Vision vor: den 100-Dollar-Laptop, speziell für Schulen in Entwicklungsländern.
"Die Kinder sollen die Rechner ständig mit sich herumtragen können und Sprachen, Mathe, Naturwissenschaften, Gepgrafie und Ökonomie an ihnen lernen."
Die Minimalausstattung: Vollfarbdisplay, W-Lan-Schnittstelle, 500 MhZ-Prozessor und der Clou: Der Accu kann mit einer Kurbel aufgeladen werden: 1 min Kurbeln - 30 min Arbeiten, damit der Laptop auch in Regionen eingesetzt werden kann, in denen Elektrizität knapp ist.
Brasilien, Thailand und Ägypten haben bereits Interesse angemeldet - sie wollen 500.000 und 1. Million Geräte kaufen.
Hier ein paar Bücher der beiden "MIT-Päbste" - durchaus auch für (oder besonders?!) für Technophobiker lesenswert:
Nicholas Negroponte: "Total digital"
Seymour Papert:

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